Re: Empirische Datenerhebung zum Thema: Körperliche Arbeitsbelastung von Physiotherapeuten:-)

Hallo ihr Lieben,

ich mache im Rahmen meiner Masterarbeit eine Datenerhebung mittels eines Online Fragebogens. Thema der Masterarbeit sind die Arbeitsbelastung von angestellten Physiotherapeuten in Deutschland zu erheben mit der zentralen Fragestellung: Welchen Arbeitsbelastungen sind Physiotherapeuten ausgesetzt und wie können ggf. Lösungsansätze aussehen, um die Belastungen zu vermindern?.

Aus diesem Grund wollte ich euch fragen, ob ihr unter folgendem Link teilnehmen möchtet:

Link: Link

Dieser ist vom 11.05.20 bis einschließlich 07.06.20 verfügbar.

Ich danke euch für eure Unterstützung;-) (Gerne könnt ihr den auch an befreundete Therapeuten weitergeben. Denkt aber bitte daran, den Fragebogen nur einmal auszufüllen.) Danke;-)

Liebe Grüße
Eileen
Der einzige Lösungsansatz, der mir spontan zur Reduktion der "Belastung" einfiele, wäre eine Verkürzung der Arbeitszeit, wenn man denn diese als Belastung empfindet. Sicher gibt es einzelne Arbeitgeber, bei denen zu arbeiten grundsätzlich als Belastung zu empfinden ist. Der Beruf selbst ist allerdings einer der abwechslungsreichsten und am wenigsten als Belastung zu empfindenden, den ich mir vorstellen kann. Anders mag es vielleicht aussehen, wenn man in einem Krankenhaus arbeitet und immer wieder die gleichen, monotonen Arbeiten, wie PTP und Gangschule am Fließband zu erledigen hätte. Für eine Masterarbeit gibt unser Beruf zu diesem Thema nach meiner Überzeugung nicht genug her, um allgemeinverbindliche "Lösungsansätze" hierzu formulieren zu können. Anders sähe es sicher in der fleischverarbeitenden Industrie (gerade aktuell) oder in Berufsbildern mit besonders unzumutbaren Arbeitsbedingungen aus.
Ich finde schade das man zum Beispiel bei manchen fragen nicht gescheit antworten kann. Mich belasten Überstunden nicht weil ich keine machen muss ... ich kann mir meine Patienten einteilen und mitbestimmen wen ich behandel... und
Und es wird kein Schwerpunkt der Arbeit abgefragt. Ich als Kinder/ neuro Therapeutin finde da kaum sinnvolle Antworten.
Nach 40 Jahren Tätigkeit als PT mit Schwerpunkt Neurologie empfinde ich die Tätigkeit als körperlich sehr belastend. Beginnend mit dem Transfer von Erwachsenen Schwerstbehinderten vom Rollstuhl auf Behandlungsliege und zurück,, die Tonusregulation von Spastikern, die Kontrakturbehandlung, arbeiten auf der Matte ist mit über 60 sehr schwierig.
Da ich aufgrund einer Arthrose in beiden Schultern bereits starke Bewegungseinschränkungen habe, habe ich vergangenes Jahr nochmals einen Stellenwechsel geschafft und in einem Rehazentrum eine Arbeit bekommen, doch auch die Behandlung von Tep`s und TOK´s erfordert beim assistiven Bewegen örperliche Fitness. Na ja, noch 2 Jahre bis zur Rente. Ich werde auf jeden Fall den Fragebogen ausfüllen und finde es gut das wissenschaftliches Arbeiten seit einigen Jahren in der PT stattfindet.
Besonders in der Orthopädie arbeite ich sehr viel mit dem Schlingentisch. Seitdem muss ich wieder ins Fitti (nee, Scherz).

Teilweise auch in der Neurologie anwendbar.

Ob die Arbeit körperlich belastend ist, liegt auch wesentlich an der Ausstattung des Arbeitsplatzes.
Mich Belastet meine Arbeit nicht!
Ich habe Einfluß auf die Stunden und den Ablauf, .... (manchmal belasten mich die Teilnehmer in diesem Forum :||)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.5.20 18:26.
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