Kurzmeldung zur digitalen Revolution

17 Kommentare

Gibt es bald keine Papierrezepte mehr?


16.05.2019

Seit Jens Spahn Gesundheitsminister ist, fließen aus der Feder der Ministerialbürokratie Gesetz über Gesetz über Gesetz….
Zurzeit befindet sich ein Referentenentwurf in der Ressortabstimmung mit dem Titel „Digitale Versorgung-Gesetz – DVG“.

physio.de liegt dieser vor:
Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken sollen laut dem Entwurf zukünftig zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur verpflichtet werden, Physiotherapeuten ab 2021 die Möglichkeit hierzu bekommen. „Binden sich diese Leistungserbringer [Anm. der Red.: gemeint sind die Physiotherapeuten] freiwillig an die Telematikinfrastruktur an, erhalten sie eine Erstattung der Ausstattungs- und Betriebskosten.“
Somit könnte sehr schnell wahr werden, was Dr. Roy Kühne letzte Woche im Sommerinterview mit physio.de noch als Vision formuliert hatte. Kühne damals wörtlich: „ Meine Vision ist […], dass eines Tages der Therapeut überhaupt kein Papierrezept mehr in die Hand nehmen muss, sondern die fertig behandelten und digital signierten Rezepte online an die Kassen schickt.“

Spannend bleibt die Frage, ob diese Bestimmungen den parlamentarischen Beratungsprozess „überleben“ und falls ‚Ja’, wie viele Therapeuten dann von der Möglichkeit in Zusammenarbeit mit „ihren“ verordnenden Ärzten davon Gebrauch machen werden.

Friedrich Merz / physio.de

  • (2)
    16.05.2019 00:06
    Gert Winsa
    Gert Winsa: 689 Beiträge, 62% Empfehlungen

    Wunderbar, ich hoffe die Generation Z wird dann wertgeschätzt um die alten Hasen an die Hand zu nehmen und die Bürokratie zu vereinfachen ;-)

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  • (5)
    16.05.2019 09:14
    ali
    ali: 5563 Beiträge, 95% Empfehlungen

    schaun wah mal, die Bürokratiemacher sitzen auf der Kassenseite...wir dürfen (erstmal) freiwillig mitmachen...die Frage der Kosten stellt sich auch...

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    Es gibt 2 Anworten:

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    (3)
    16.05.2019 21:43
    Gert Winsa
    Gert Winsa: 689 Beiträge, 62% Empfehlungen
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    17.05.2019 12:08
    ali
    ali: 5563 Beiträge, 95% Empfehlungen
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  • (5)
    16.05.2019 10:43
    Alfred Kramer
    Alfred Kramer: 3293 Beiträge, 93% Empfehlungen

    Ade, freie Therapeutenwahl..rage

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    (2)
    17.05.2019 14:26
    Archie
    Archie: 175 Beiträge, 78% Empfehlungen
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  • (1)
    17.05.2019 10:36
    Norbert Meyer
    Norbert Meyer: 875 Beiträge, 74% Empfehlungen

    Wir können uns nicht beschweren über bürokratische / wegen unwichtiger Kleinigkeiten/ als Schikane empfundene Absetzungen, und sich dem "Teilautonomen Fahren" gegenüber verschließen.
    Stichwort "Zertifizierte Software!"

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  • (3)
    17.05.2019 10:57
    Alfred Kramer
    Alfred Kramer: 3293 Beiträge, 93% Empfehlungen

    Die Software, die Ärzte einsetzen müssen , um fehlerhafte VO zu verhindern??hoffnungslos

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    (3)
    17.05.2019 22:26
    Gert Winsa
    Gert Winsa: 689 Beiträge, 62% Empfehlungen
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  • 17.05.2019 15:29
    ergonosis
    ergonosis: 501 Beiträge, 85% Empfehlungen

    Welche Soft- und Hardware benutzen dann Freie Mitarbeiter für GKV-Patienten? Mobile Lesegeräte für jede Praxis, für die sie tätig sind?

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    (1)
    17.05.2019 16:43
    AndreasH
    AndreasH: 9 Beiträge, 100% Empfehlungen
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    (2)
    17.05.2019 17:41
    Reinhold Lenz
    Reinhold Lenz: 3 Beiträge, 100% Empfehlungen
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    25.06.2019 08:32
    Andreas Nickel
    Andreas Nickel: 47 Beiträge, 100% Empfehlungen
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  • (2)
    18.05.2019 09:41
    Steffi Hauschild
    Steffi Hauschild: 8 Beiträge, 67% Empfehlungen

    ...und wie soll das auf dem Land gehen? ...ohne Netz?, Ich arbeite zu 90 % im HB in der Pampa....

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  • (3)
    18.05.2019 10:15
    WinnieE
    WinnieE: 911 Beiträge, 71% Empfehlungen

    obwohl ich schon eher zu den etwas älteren Hasen zähle, gefällt mir diese Idee ausgesprochen gut. Mal ganz davon abgesehen, dass dieser Schritt sowieso irgendwann fällig ist.
    Allein die Einsparung von Papier.Und das Handhaben falsch ausgestellter Formulare stelle ich mir dann wesentlich einfacher vor.

    @steffi
    auf der HB-Runde musst Du doch nicht online sein, wenn Du das Formular schon abgespeichert hast.

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  • (2)
    18.05.2019 11:00
    Gert Winsa
    Gert Winsa: 689 Beiträge, 62% Empfehlungen

    schon erstaunlich was für negative Einstellungen und Vermutungen über evtl. Probleme entstehen die man noch gar nicht wissen kann. Natürlich geht das alles unkompliziert wie auch bei den Paketdiensten.
    Rezept wird in der Praxis eingelesen. Sobald es eine standardisierte Schnittstelle und Software zwischen Ärzten und Therapeuten gibt, wird man dann evtl. notwendige Rezeptänderungen ganz schnell und unkompliziert digital anfragen können. Das erleichtert den Arbeits und Zeitaufwand für Therapeuten und Patienten enorm, kein endloses Hinterhertelefonieren, Faxen, oder Persönliche Besuche wegen Änderungen mehr von Therapeuten oder Patienten wegen kleinigkeiten.

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  • (1)
    18.05.2019 13:49
    Alexander Lack
    Alexander Lack: 49 Beiträge, 100% Empfehlungen

    Rezept-Änderungen sollte es zukünftig gar nicht mehr geben. Blankoverordnungen ohne Schnickschnack und Rezeptgebühr. - Wozu soll ich für die Krankenkasse Geld eintreiben. Das noch kostenlos . Ich denke das die Krankenkassen das in Zukunft selber machen sollen wenn sie das machen müssen.

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